Der therapeutische Ansatz von Catherine Herriger
basiert auf der Erkenntnis, dass in den meisten Fällen eine ganz spezifische
und fatale Mutter-Kind-Bindung die Ursache für das Entstehen der Ess-Sucht (Binge-Eating) bildet.
Falsch verstandene mütterliche Liebe - allzu dominant, kontrollierend und
eifersüchtig -
behindert die Entwicklung seelischer und körperlicher Autonomie und prägt
einen abhängigen, also suchtgefährdeten Charakter.
Catherine Herriger hat ihren therapeutischen
Ansatz, welcher diese verheerenden Zusammenhänge aufschlüsselt (kombiniert
mit einem computergestützten Selbsthilfeprogramm) erstmals im Buch "Die Böse
Mutter - Warum viele Frauen dick werden und bleiben" im Jahr 1988
veröffentlicht.
Inzwischen ist die überarbeitete und
aktualisierte Ausgabe "Die Böse Mutter - Warum viele Frauen dick werden und
bleiben - Die Ursachen weiblicher Ess-Sucht" im Kösel-Verlag, München,
neu erscheinen.
Catherine Herriger arbeitet seit 30 Jahren in
eigener Praxis mit Esssüchtigen im Rahmen von Einzeltherapien (auch
Blocktherapien, speziell für Klientinnen aus dem Ausland) und Blueprint-Gruppen.